Thermografie per Drohne. Was bringt das?

Modernste Drohnen wie unsere DJI Matrice 4T liefern hochauflösende Wärmebilder für PV-Anlagen und Gebäudehüllen in Niederbayern. Defekte Module, Dämmlücken und Wärmebrücken zuverlässig erkennen.

Drohnen-Thermografie einer PV-Freiflächenanlage in Niederbayern im Split-Vergleich: links Wärmebild mit farbcodierten Modultemperaturen, rechts Echtfarb-Luftaufnahme zur Verortung

Wärmebilder aus der Luft.

Drohnen-Thermografie kombiniert eine hochauflösende Wärmebildkamera mit der Flexibilität einer Drohne. So entstehen großflächige Wärmebilder, die Temperaturunterschiede sichtbar machen, die mit bloßem Auge unsichtbar bleiben. Defekte Solarmodule, undichte Stellen in der Gebäudehülle oder überhitzte elektrische Anlagen werden sofort erkennbar.

Im Gegensatz zur handgehaltenen Wärmebildkamera deckt die Drohne große Flächen in kurzer Zeit ab. Eine PV-Anlage mit 100 Modulen ist in wenigen Minuten erfasst, ein Einfamilienhaus-Dach in einem einzigen Überflug. Die radiometrische Kamera liefert dabei für jeden Pixel einen exakten Temperaturwert und schafft eine belastbare Grundlage für Auswertung und Dokumentation.

Defektes Solarmodul im Drohnen-Wärmebild: Hotspot durch Vogelkot-Verschmutzung, links als orange Anomalie im Thermalbild markiert, rechts im Echtfarbbild als Verschmutzung sichtbar
Photovoltaik

Defekte Solarmodule zuverlässig erkennen.

Photovoltaikanlagen sind Witterung, Temperaturschwankungen und mechanischer Belastung ausgesetzt. Mit der Zeit können Zellrisse, Bypassdioden-Defekte, Hotspots und Verschattungseffekte auftreten, die den Ertrag mindern, ohne dass der Betreiber davon etwas bemerkt. Eine Thermografie-Inspektion deckt diese Defekte zuverlässig auf.

  • Jedes Modul systematisch erfassen
  • Defektliste mit Modulnummer und Temperaturabweichung
  • Empfohlen für Anlagen ab 10 kWp
Drohnen-Wärmebild eines mehrstöckigen Bürogebäudes aus der Luft: Wärmeverluste an Fenstern und Wärmebrücken erscheinen orange-gelb, gut gedämmte Flächen grün-blau
Gebäude

Energieverluste an der Gebäudehülle.

Die Gebäudethermografie macht Wärmeverluste sichtbar, die von innen nicht erkennbar sind. Undichte Fensteranschlüsse, fehlende oder geschädigte Dämmung, Wärmebrücken an Balkonplatten und feuchte Stellen im Mauerwerk zeigen sich auf dem Wärmebild als auffällige Temperaturunterschiede.

  • Dachflächen, Attiken und Fassaden aus der Luft prüfen
  • Ideal vor und nach energetischen Sanierungen
  • Kommentierte Bilder mit Handlungsempfehlungen

Defekte Solarmodule zuverlässig erkennen.

Photovoltaikanlagen sind Witterung, Temperaturschwankungen und mechanischer Belastung ausgesetzt. Mit der Zeit können Zellrisse, Bypassdioden-Defekte, Hotspots und Verschattungseffekte auftreten, die den Ertrag mindern, ohne dass der Betreiber davon etwas bemerkt. Eine Thermografie-Inspektion deckt diese Defekte zuverlässig auf.

Bei der PV-Thermografie fliegen wir die gesamte Anlage systematisch ab. Jedes Modul wird einzeln erfasst, und die Wärmebilder werden mit den Echtfarbaufnahmen überlagert. Im Bericht erhalten Sie eine Defektliste mit Modulnummer, Defekttyp, Temperaturabweichung und Handlungsempfehlung. So können Sie gezielt Module austauschen oder warten, statt die gesamte Anlage pauschal prüfen zu müssen.

Wir empfehlen eine jährliche Thermografie-Inspektion für Anlagen ab 10 kWp. Die Kosten amortisieren sich häufig bereits durch die Ertragssteigerung nach Behebung der erkannten Defekte. Optimaler Zeitpunkt: Mai bis September, bei klarem Himmel und hoher Einstrahlung.

Energieverluste an der Gebäudehülle.

Die Gebäudethermografie macht Wärmeverluste sichtbar, die von innen nicht erkennbar sind. Undichte Fensteranschlüsse, fehlende oder geschädigte Dämmung, Wärmebrücken an Balkonplatten und feuchte Stellen im Mauerwerk zeigen sich auf dem Wärmebild als auffällige Temperaturunterschiede. Die Drohne ergänzt die bodengestützte Thermografie, indem sie Dachflächen, Attiken und schwer zugängliche Fassadenabschnitte aus der optimalen Perspektive abbildet.

Eine Gebäudethermografie eignet sich besonders vor energetischen Sanierungen (um den Ist-Zustand zu dokumentieren), nach Sanierungen (um die Qualität der Ausführung zu prüfen) und bei Verdacht auf Baumängel. Auch Versicherungen und Gutachter greifen zunehmend auf Thermografieberichte zurück, um Schäden zu dokumentieren.

Optimaler Zeitpunkt: Oktober bis März, idealerweise in den frühen Morgenstunden bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius und ohne direkte Sonneneinstrahlung auf die untersuchten Flächen. So ist der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenbereich groß genug für aussagekräftige Aufnahmen.

Technik für präzise Wärmebilder.

Für Thermografie-Einsätze nutzen wir die DJI Matrice 4T mit integrierter Wärmebildkamera, hochauflösender RGB-Kamera und RTK-Positionierung. Das System ist für präzise Inspektionen an PV-Anlagen und Gebäuden ausgelegt und ermöglicht die exakte Zuordnung jedes Bildes zur betroffenen Stelle.

Durch die Kombination aus Wärmebild, Zoombild und Standortdaten lassen sich Hotspots, Moduldefekte, Wärmebrücken und feine Auffälligkeiten sauber dokumentieren. So erhalten Sie belastbare Ergebnisse für Auswertung, Bericht und weitere Maßnahmen.

Fragen zur Drohnen-Thermografie.

Eine Drohnen-Thermografie beginnt ab 199 EUR inkl. Anfahrt innerhalb Niederbayerns, Überflug, radiometrischer Wärmebilder und detailliertem Bericht. Der konkrete Festpreis hängt davon ab, ob es um eine PV-Anlage oder eine Gebäudehülle geht, sowie von Anlagen-/Gebäudegröße und gewünschter Berichtstiefe.

PV-Thermografie sollte bei klarem Himmel und hoher Sonneneinstrahlung erfolgen, idealerweise zwischen Mai und September. Die Anlage muss unter Last stehen, damit Defekte als Wärmeanomalien sichtbar werden.

Gebäudethermografie funktioniert am besten bei kühlen Außentemperaturen (unter 5 Grad Celsius) und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die Heizperiode von Oktober bis März ist optimal, idealerweise in den frühen Morgenstunden.

Unsere radiometrische Wärmebildkamera liefert Temperaturwerte mit einer Genauigkeit von plus/minus 2 Grad Celsius. Das reicht aus, um Defekte an Solarmodulen und Dämmungslücken zuverlässig zu identifizieren.

Zellrisse, defekte Bypassdioden, Hotspots, Verschattungseffekte, fehlerhaft angeschlossene Strings und verschmutzte Module. Jeder Defekt wird im Bericht mit Modulnummer und Handlungsempfehlung dokumentiert.

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