2 bis 3 cm genau Aus der Luft.

Flächen, Massen und Gelände in einem Überflug aufmessen statt Punkt für Punkt mit dem Tachymeter. Auf 2 bis 3 cm genau, mit Karten, Bericht und CAD-Dateien zum Weiterarbeiten.

Vermessungsdrohne neben Basisstation für die RTK-Drohnenvermessung in Niederbayern

Was bisher Tachymeter und Maßband gemacht haben.

Wer ein Gelände aufnimmt, eine Fläche aufmisst oder Massen ermittelt, greift meist noch zu Totalstation, Nivellier oder Messrad. Vieles davon übernimmt inzwischen die Drohne, und liefert statt einiger hundert Einzelpunkte eine flächendeckende Aufnahme.

AufgabeKlassischMit der Drohne
Gelände aufnehmenTachymeter oder Messstab, Punkt für Punkt abgeschrittenEin Überflug, daraus ein Höhenmodell der ganzen Fläche statt einiger hundert Einzelpunkte
Fläche aufmessenMaßband, Messrad oder Messgerät entlang der GrenzenFläche direkt aus dem Luftbild, auf Wunsch zusätzlich die echte Fläche am Hang
Massen ermittelnProfile mit dem Nivellier, Volumen aus Querschnitten geschätztVergleich zweier Aufnahmen, 1 bis 3 Prozent genau, Abtrag und Auftrag getrennt
Lage- und BestandsplanAufmaß vor Ort, danach Zeichnung im CADMaßstabsgetreues Luftbild als Zeichnungsgrundlage, Export für CAD und GIS
Gebäude und Gelände in 3DLaserscanner von mehreren StandpunktenPunktwolke aus derselben Befliegung, ohne zusätzlichen Termin
Nachweis für die AbrechnungAufmaßblätter und Notizen vor OrtBericht mit Karten, Genauigkeitsangabe und Flugdaten als Beleg

Der Unterschied ist nicht nur die Zeit vor Ort. Beim Tachymeter entscheidet der Messende, welche Punkte aufgenommen werden. Was später fehlt, muss neu eingemessen werden. Eine Befliegung erfasst die ganze Fläche, sodass sich auch Wochen später noch Fragen aus demselben Datensatz beantworten lassen. Wo die Drohne nicht das richtige Werkzeug ist, steht weiter unten offen beschrieben.

Wofür das gebraucht wird.

Von der Baustelle über das Grundstücksaufmaß bis zur kommunalen Flächenplanung.

Grundstücke & Flächenaufmaß

Flächen von Grundstücken, Pacht-, Lager- und Betriebsflächen aus dem Luftbild, in Quadratmetern oder Hektar, mit Umrisslinie als CAD-Datei. Niemand muss die Grenzen ablaufen, auch nicht auf unwegsamem Gelände.

Garten- & Landschaftsbau

Abrechnungsflächen für Begrünung, Pflasterung und Böschungssicherung. Bei geneigtem Gelände weisen wir die Fläche auf dem Plan und die echte Fläche getrennt aus.

Baustellen & Tiefbau

Regelmäßige Termine dokumentieren den Baufortschritt, berechnen Erdmassen und liefern aktuelle Planungsgrundlagen. Aushub und Schüttgut werden abgerechnet statt geschätzt.

Kiesgruben & Deponien

Volumen von Schüttgütern, Abraumhalden und Deponien. Regelmäßige Termine zeigen, wie sich der Bestand über die Zeit verändert, für die eigene Bestandsführung und für Nachweise gegenüber Behörden.

Land- & Forstwirtschaft

Luftbilder und Höhenmodelle für Drainageplanung, Erosionsanalyse und Flächenberechnung. Große Schläge sind in kurzer Zeit erfasst. Im Wald kommen Baumhöhen, Holzvolumen und Schadflächen dazu.

Kommunen & Freiflächen

Aktuelle Luftbilder und Höhenmodelle für Bauleitplanung, Straßenplanung und Gewässermanagement, dazu Neigung, Ausrichtung und Verschattung als Grundlage für Freiflächen-Photovoltaik.

Was Sie bekommen.

Die Drohne kennt bei jeder Aufnahme ihre eigene Position auf wenige Zentimeter genau. Deshalb müssen keine Passpunkte im Gelände ausgelegt und eingemessen werden, und zwei Termine lassen sich direkt miteinander vergleichen. Aus einem Überflug entstehen:

Die Karte: ein verzerrungsfreies Luftbild Ihrer Fläche, maßstabsgetreu wie ein Lageplan. Darin lässt sich messen, planen und markieren. Auflösung typischerweise 1 bis 3 cm pro Bildpunkt.

Das Geländemodell: die Höhen der gesamten Fläche, wahlweise als reines Gelände oder inklusive allem, was darauf steht. Grundlage für Massen, Neigungen, Entwässerung und Verschattung.

Die Zahlen: Flächen in Quadratmetern, Volumen in Kubikmetern, jeweils in einem Bericht mit Karten und Angabe der Genauigkeit, den Sie an Auftraggeber, Gutachter oder Behörde weiterreichen können.

Die Dateien: alles auch im Format Ihres Planers. Üblich sind GeoTIFF, DXF für CAD, LandXML und Punktwolken in LAS oder LAZ. Sagen Sie einfach, womit Ihr Büro arbeitet.

Flächen messen, auch am Hang.

Aus dem Luftbild lässt sich jede sichtbare Fläche abgreifen: Grundstücke, Pacht- und Lagerflächen, Baustelleneinrichtung, Dachflächen, versiegelte Bereiche, rekultivierte Abschnitte. Sie erhalten die Fläche in Quadratmetern oder Hektar, dazu die Umrisslinie als Datei für CAD und GIS.

Bei geneigtem Gelände zählt oft nicht die Fläche auf dem Plan, sondern die tatsächlich abgewickelte Oberfläche. Wir berechnen beides und weisen es getrennt aus. Das ist überall dort relevant, wo nach echter Fläche abgerechnet wird: Böschungen, Halden, Deponieabdeckungen, Begrünungen.

Wie genau das ist, lässt sich nachrechnen. Bei einem Grundstück von 100 mal 100 Metern schlagen 3 cm Ungenauigkeit mit rund 12 Quadratmetern zu Buche, also gut einem Promille der Fläche. Die größere Unsicherheit liegt fast immer in der Frage, wo genau die Grenze verläuft, nicht in der Messung. Genau deshalb ersetzt das Ergebnis auch keine amtliche Grenzfeststellung.

Typische Anlässe sind versiegelte Flächen für die Niederschlagswassergebühr, Dachflächen für die Auslegung einer Photovoltaikanlage, Pacht- und Förderflächen in der Landwirtschaft sowie die Abrechnung von Erd- und Landschaftsbauleistungen nach Quadratmetern.

Massenabrechnung ohne Schätzung.

Aus denselben Aufnahmen berechnen wir Aushubmengen, Schüttungsvolumina und die Massenbilanz zwischen zwei Zeitpunkten, mit einer typischen Genauigkeit von 1 bis 3 Prozent des Gesamtvolumens. Das ersetzt aufwendiges Einmessen am Boden und vor allem die Schätzung.

Einsatzfelder sind Baugruben, Kiesgruben, Deponien, Recyclinghöfe, Lärmschutzwälle und Lagerhalden. Sie erhalten das Geländemodell, den Volumenbericht als PDF, die CAD-Datei und auf Wunsch ein 3D-Modell zum Anschauen. Kleinere Flächen sind meist in 30 bis 45 Minuten erfasst, der fertige Bericht folgt innerhalb von 3 bis 5 Werktagen.

Deponien, Halden, Kiesgruben.

Für Deponien, Recyclinghöfe und Kiesgruben erfassen wir Bestände, Restvolumen und Abbaufortschritt schnell und sicher aus der Luft, ohne Betriebsunterbrechung und ohne dass jemand die Schüttzone betreten muss.

Wir liefern Einzelvolumen pro Abschnitt oder Materialklasse, den Vergleich zum Referenzstand, Trendberichte und Geländemodelle für GIS oder CAD. Jedes Ergebnis ist mit Flugdaten, Originalbildern, Verarbeitungsparametern und Genauigkeitsnachweis belegt.

Vom Überflug zur Abrechnung.

Vier Schritte vom ersten Termin bis zum unterschriftsfertigen Bericht.

01

Aufnahme des Urgeländes

Vor Beginn der Erdarbeiten erfassen wir den Ausgangszustand. Dieser Stand ist die Referenz, gegen die später jede Menge gerechnet wird. Bei laufenden Projekten geht es auch ohne.
02

Überflug des Aushubs

Nach Abschluss der Erdarbeiten oder in festgelegten Zwischenstufen erfassen wir den aktuellen Stand. Eine typische Baugrube dauert 30 bis 45 Minuten, größere Flächen fliegen wir in Abschnitten.
03

Berechnung der Menge

Aus beiden Ständen ergibt sich die Differenz und damit das exakte Volumen. Abtrag und Auftrag weisen wir getrennt aus, wie es für Massenbilanzen gegenüber Auftraggeber und Baubehörde gebraucht wird.
04

Bericht und Dateien

Sie erhalten den Volumenbericht als PDF mit Karten und Zusammenfassung sowie das Geländemodell in den Formaten, mit denen Ihr Büro arbeitet. Fertig für Abrechnung, Gutachter und Behörde.

Aus der Praxis.

Reale Aufträge mit Datengrundlage, Vorgehen und Ergebnis, nachvollziehbar dokumentiert.

Was die Drohne nicht kann.

Im Festpreis enthalten sind Anfahrt innerhalb Niederbayerns, Flugplanung, Einsatz vor Ort, Auswertung und Lieferung in den vereinbarten Formaten. Für größere Projekte oder regelmäßige Termine erstellen wir ein individuelles Angebot.

Nicht ersetzen können wir die hoheitliche Katastervermessung durch das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Unsere Ergebnisse sind für Planung, Baustellendokumentation, Flächen- und Massenberechnung und interne Entscheidungen gedacht, nicht für grundbuchrelevante Grenzfeststellungen.

Auch sonst bleibt der Tachymeter in einigen Fällen das richtige Werkzeug. Abstecken kann die Drohne nicht: einen berechneten Punkt im Gelände markieren geht nur am Boden. Verdeckte Punkte sieht sie ebenfalls nicht, also nichts unter dichtem Laub, unter Planen, in überwachsenen Böschungen oder in Innenräumen. Und Grenzpunkte bildet sie nur ab, wenn sie im Gelände sichtbar vermarkt sind. In der Praxis kombiniert man beides gut: die Fläche aus der Luft, die wenigen kritischen Punkte am Boden.

Häufige Fragen.

Was kostet eine Drohnenvermessung?

Ein Flächenaufmaß beginnt ab 599 € netto, inklusive Anfahrt bis 30 km. Eine Volumenermittlung mit Bericht beginnt ab 499 € netto. Der Festpreis hängt von der Flächengröße, der geforderten Genauigkeit und den gewünschten Dateiformaten ab. Für große Flächen oder regelmäßige Termine erstellen wir ein individuelles Angebot.

Kann man mit einer Drohne Flächen messen?

Ja. Aus dem Luftbild lässt sich jede sichtbare Fläche abgreifen, von Grundstücken über Lager- und Betriebsflächen bis zu Dachflächen und versiegelten Bereichen. Sie erhalten die Fläche in Quadratmetern oder Hektar und die Umrisslinie als Datei für CAD und GIS. Bei geneigtem Gelände weisen wir zusätzlich die echte, abgewickelte Fläche aus, die bei Böschungen und Begrünungen abgerechnet wird.

Wie genau ist das?

Die Lagegenauigkeit liegt bei 2 bis 3 cm, ohne dass Passpunkte im Gelände ausgelegt werden müssen. Bei einem Grundstück von 100 mal 100 Metern entsprechen 3 cm rund 12 Quadratmetern, also gut einem Promille der Fläche. Volumen ermitteln wir auf 1 bis 3 Prozent des Gesamtvolumens genau. Zum Vergleich: klassische Schätzungen liegen oft 10 bis 20 Prozent daneben.

Ersetzt eine Drohne den Tachymeter?

Für flächenhafte Aufgaben in vielen Fällen ja: Geländeaufnahme, Flächenaufmaß, Massenermittlung, Lage- und Bestandsplan. Statt einiger hundert Einzelpunkte entsteht in einem Überflug eine flächendeckende Aufnahme, aus der auch Wochen später noch Fragen beantwortet werden können. Nicht ersetzen kann die Drohne das Abstecken von Punkten im Gelände, verdeckte Messpunkte und die hoheitliche Grenzfeststellung durch das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In der Praxis kombiniert man beides: die Fläche aus der Luft, die wenigen kritischen Punkte am Boden.

Was ist mit Flächen unter Bäumen oder dichtem Bewuchs?

Erfasst wird nur, was aus der Luft sichtbar ist. Unter dichtem Laub, unter Planen oder in überwachsenen Böschungen entsteht kein verlässliches Geländemodell, dort bleibt eine Aufnahme am Boden nötig. Bei lockerem oder blattlosem Bewuchs lässt sich das Gelände dagegen meist gut herausrechnen. Für solche Flächen sind die laubfreien Monate der bessere Termin.

Brauche ich eine Aufnahme vor Beginn der Erdarbeiten?

Für eine Massenabrechnung idealerweise ja. Der Ausgangszustand ist die Referenz, gegen die alle späteren Mengen gerechnet werden. Ohne diese Aufnahme greifen wir auf vorhandene Bestandspläne oder amtliche Geländemodelle zurück, die Genauigkeit sinkt dann auf 3 bis 5 Prozent.

Welche Dateien bekomme ich?

Einen Bericht als PDF mit Karten, Zusammenfassung und Angabe der Genauigkeit, dazu das Luftbild und das Geländemodell als GeoTIFF, eine CAD-Datei im Format DXF und auf Wunsch Punktwolken in LAS oder LAZ, LandXML oder ein 3D-Modell zur Präsentation. Sagen Sie einfach, womit Ihr Planungsbüro arbeitet.

Wie groß kann die Fläche sein?

In einem Einsatz decken wir mehrere Hektar ab. Für größere Gebiete planen wir mehrere Flüge und fügen die Daten nahtlos zusammen. Eine praktische Obergrenze gibt es nicht, sie wirkt sich nur auf Termin und Preis aus.

Muss ich mich um Genehmigungen kümmern?

Nein. Wir prüfen den Luftraum, klären Naturschutz- und Sperrzonen und stimmen den Ablauf mit Auftraggeber und Betreiber ab. Alle nötigen Nachweise, Zeugnisse und die Betriebshaftpflicht über 3 Mio. EUR liegen vor und sind im Festpreis enthalten.

Fläche oder Aushub aufmessen lassen?

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