Die kurze Antwort

Zwei bis drei Zentimeter, absolut.

Eine Befliegung mit RTK und Anschluss an den amtlichen Bezugsrahmen liefert Punkte, die zwei bis drei Zentimeter neben ihrer wahren Lage liegen. Das ist kein Marketingwert, sondern das, was am Ende der Kette übrig bleibt: Der Empfänger schafft einen Zentimeter, der Korrekturdienst bringt ein bis zwei mit, die Bildauswertung legt noch etwas drauf. Genau deshalb steht auf unserer Vermessungsseite nicht ein Zentimeter, obwohl das Datenblatt der Drohne das hergäbe.

Der Sprung dorthin ist gewaltig. Ohne Korrekturdaten liegt dieselbe Drohne ein bis drei Meter daneben, in der Höhe noch deutlich mehr. Die folgende Leiter zeigt die Größenordnungen auf einer logarithmischen Skala, sonst wäre der linke Teil nicht mehr zu sehen.

Smartphone, Auto-NaviDrohne ohne KorrekturFertiges Orthofoto, DGMSAPOS HEPS, LageMatrice 4T, RTK-FixReach RX2, RTK-Fix3 bis 5 m1 bis 3 m2 bis 3 cm1 bis 2 cm1 cm + 1 ppm7 mm + 1 ppm10 m1 m10 cm1 cm
Logarithmische Skala: Jeder Abschnitt steht für den Faktor zehn. Der Weg vom Consumer-GPS zum RTK-Fix ist ein Faktor von rund dreihundert. Die hervorgehobene Zeile ist die einzige, die den Auftraggeber betrifft, alle anderen sind Zwischenstufen auf dem Weg dorthin.

Warum GPS allein nicht reicht.

Ein Satellitenempfänger misst Laufzeiten. Alles, was das Signal auf dem Weg von rund zwanzigtausend Kilometern Höhe bis zur Antenne verzögert, wird zu einem Streckenfehler. Der größte Anteil entsteht in der Ionosphäre, dazu kommen die Troposphäre und die Abweichungen von Bahn und Uhr der Satelliten selbst.

Diese Fehler haben eine nützliche Eigenschaft: Zwei Empfänger, die nah beieinander stehen, sehen praktisch denselben Fehler. Genau dort setzt RTK an. Was übrig bleibt, sind die Störungen, die nur an einem Ort entstehen und sich deshalb nicht wegrechnen lassen.

ohne Korrekturrund 8 m Streckenfehlermit RTK über SAPOS1 bis 2 cm, hier überhöht gezeichnetIonosphäre, rund 4 mBahn und Uhr, rund 2 mTroposphäre, 0,5 mMehrwegeffekte, rund 1 mEmpfängerrauschen, 0,3 m
Größenordnungen, keine Summenformel: In der Praxis addieren sich die Anteile quadratisch. Entscheidend ist die Aufteilung. Die drei dunklen Anteile eliminiert RTK fast vollständig, die zwei hellen bleiben. Deshalb hilft ein Korrekturdienst nichts gegen eine Antenne, die zwischen zwei Hauswänden steht: Mehrwegeffekte entstehen genau dort und nirgendwo sonst.

Was RTK wirklich tut.

Ein einfacher Empfänger wertet den aufmodulierten Code aus, dessen Struktur rund dreihundert Meter lang ist. Auf ein Prozent genau gemessen sind das immer noch drei Meter. RTK misst stattdessen die Trägerwelle selbst, und die ist nur etwa neunzehn Zentimeter lang. Ein Prozent davon sind zwei Millimeter.

Der Preis dafür: Die Welle sieht überall gleich aus, der Empfänger weiß also zunächst nicht, die wievielte er gerade misst. Diese Mehrdeutigkeit aufzulösen ist der eigentliche Rechenaufwand, und sein Ergebnis heißt Fix. Vorher, im Float-Zustand, liegt man im Dezimeterbereich. Ein Float-Ergebnis ist kein RTK-Ergebnis, auch wenn beide dasselbe Kürzel im Display zeigen.

Praxisregel für den Flugtag: Ohne Fix wird nicht geflogen. Bricht die Mobilfunkverbindung während des Flugs ab, sind die Bildkoordinaten ab diesem Moment im Dezimeterbereich, und man sieht es dem Datensatz später nicht an. Deshalb gehört der Fix-Status je Bild ins Protokoll und nicht nur der Zustand beim Start.

Woher die Korrekturdaten kommen

In Bayern kommt die Korrektur von SAPOS, dem Satellitenpositionierungsdienst der Landesvermessung. Der Dienst HEPS liefert die Daten flächendeckend über das Mobilfunknetz im NTRIP-Verfahren und gibt eine Genauigkeit von ein bis zwei Zentimetern in der Lage und zwei bis drei Zentimetern in der Höhe an. Das Ergebnis liegt damit direkt im amtlichen Bezugsrahmen ETRS89, ohne dass hinterher irgendetwas verschoben werden muss.

Das ist der Unterschied zu einer eigenen Basisstation. Die liefert relativ genauso gute Ergebnisse, aber nur relativ zu sich selbst. Steht die Basis auf einem beliebigen Punkt, hängt das ganze Projekt an dieser einen unbekannten Position. Für einen Soll-Ist-Vergleich zwischen zwei Terminen reicht das. Sobald Planungsdaten dazukommen, reicht es nicht mehr.

Das „plus 1 ppm“ im Datenblatt

Jede RTK-Angabe hat zwei Teile. Der feste Anteil ist die Grundgenauigkeit, der Anteil in ppm wächst mit der Entfernung zur Referenz, weil die Atmosphäre über zehn Kilometer eben doch nicht mehr identisch ist. Ein ppm bedeutet einen Millimeter je Kilometer. Bei einer Vernetzungslösung wie SAPOS wird eine virtuelle Referenzstation in unmittelbarer Nähe gerechnet, der Term bleibt deshalb klein. Bei einer eigenen Basis zwanzig Kilometer weiter kommen zwei Zentimeter dazu, und die stehen in keinem Angebot.

Die Antenne ist nicht die Kamera.

RTK bestimmt die Position des Antennenphasenzentrums, irgendwo oben auf der Drohne. Gebraucht wird die Position des Kameraprojektionszentrums, ein Stück weiter unten und je nach Gimbal-Stellung auch seitlich versetzt. Dieser Versatz heißt Hebelarm und beträgt bei einer kompakten Maschine wenige Zentimeter.

Wenige Zentimeter sind bei einem Ziel von zwei Zentimetern kein Detail, sondern der ganze Fehler. Hersteller hinterlegen den Hebelarm deshalb ab Werk und verrechnen ihn, bevor die Koordinate ins Bild geschrieben wird. Zweite Fehlerquelle im selben Zusammenhang ist der Zeitstempel: Bei acht Metern pro Sekunde verschiebt eine Millisekunde Versatz zwischen Auslösung und Positionsmessung das Bild um acht Millimeter.

Worauf man achten sollte, wenn eine Kamera selbst montiert oder ein Fremdempfänger nachgerüstet wird: Ohne korrekt eingemessenen Hebelarm und ohne saubere Zeitsynchronisation erzeugt RTK zentimetergenaue Zahlen an der falschen Stelle. Die Software merkt davon nichts und meldet einen sauberen Fix.

Genauigkeit ist nicht Präzision.

In Angeboten steht meistens eine einzige Zahl, gemeint sind aber drei verschiedene Dinge. Absolute Genauigkeit ist die Abweichung von der wahren Lage im amtlichen System. Relative Genauigkeit ist die Abweichung zwischen zwei Punkten desselben Datensatzes, also die Maßhaltigkeit innerhalb des Modells. Wiederholgenauigkeit ist die Abweichung zwischen zwei Befliegungen desselben Objekts.

Präzise, aber falschDer Block sitzt eng, aber daneben.Falscher Bezug, freie Basis.Im Mittel richtigDer Schwerpunkt stimmt, derEinzelpunkt ist unbrauchbar.Genau und präziseRTK-Fix im amtlichen Bezug,durch Kontrollpunkte belegt.
Der linke Fall ist der gefährliche, weil er im Modell perfekt aussieht. Längen und Flächen stimmen auf den Millimeter, nur liegt alles zusammen einen halben Meter neben dem Katasterplan. Auffallen kann das nur durch einen Punkt, der unabhängig gemessen wurde.

Welche der drei Zahlen zählt, hängt vom Zweck ab. Für eine Massenermittlung zwischen zwei Terminen ist die Wiederholgenauigkeit entscheidend und die absolute fast egal. Für ein Modell, das in eine Planung eingehängt wird, ist es genau umgekehrt.

Passpunkt und Kontrollpunkt sind nicht dasselbe.

Beides sind im Gelände eingemessene Punkte, und genau deshalb werden sie ständig verwechselt. Der Unterschied liegt nicht in der Messung, sondern darin, was die Software danach mit ihnen macht.

 Passpunkt (GCP)Kontrollpunkt (Checkpoint)
RolleGeht als Zwang in die Bündelblockausgleichung ein und lagert das Modell.Bleibt außen vor. Die Software sieht ihn nie.
WirkungVerbessert das Ergebnis.Verbessert nichts, beweist etwas.
AussageDas Restklaffen zeigt, wie gut die Rechnung zu den eigenen Vorgaben passt.Die Abweichung ist die tatsächliche Genauigkeit des Produkts.
Ohne RTKZwingend erforderlich, sonst schwimmt das Modell.Empfohlen.
Mit RTKMeist verzichtbar.Weiterhin nötig, sobald eine Zahl zugesagt wird.

Der wichtigste Satz zum Thema: Ein Passpunkt, der in die Rechnung eingeht, kann das Ergebnis nicht mehr prüfen. Die Software zieht das Modell zu ihm hin, und danach passt er natürlich. Wer nur Passpunkte auslegt und deren Restklaffen als Genauigkeitsnachweis vorlegt, prüft die Rechnung gegen sich selbst.

Zweitens gilt für Passpunkte eine harte Obergrenze: Das Ergebnis wird nie besser als die Punkte, mit denen es gelagert wird. Ein Passpunktfeld, das mit einem Handgerät auf einen halben Meter eingemessen wurde, macht aus einer RTK-Befliegung ein Halbmeter-Produkt.

Wo die Punkte hingehören

So nichtSoRest der Fläche ungestütztPasspunkt, geht in die Rechnung einKontrollpunkt, bleibt draußen
Passpunkte gehören an die Ränder und in die Mitte, denn zwischen ihnen interpoliert die Ausgleichung, außerhalb extrapoliert sie. Kontrollpunkte gehören dorthin, wo kein Passpunkt liegt, sonst prüfen sie die günstigste Stelle statt der ungünstigsten.

Unser Setup: Matrice 4T und Reach RX2.

Zwei Geräte, zwei Aufgaben. Die DJI Matrice 4T fliegt mit integriertem RTK und schreibt jedem Bild eine Position ins Protokoll. Der Emlid Reach RX2 steht am Boden und misst die Punkte, die entweder das Modell lagern oder es hinterher prüfen. Beide hängen am selben SAPOS-Dienst, arbeiten also im selben Bezugsrahmen. Das klingt selbstverständlich und ist der häufigste Fehler in gemischten Aufbauten.

1 cm + 1 ppmMatrice 4T, horizontale RTK-Genauigkeit nach DJI. Vertikal 1,5 cm + 1 ppm, Schwebegenauigkeit ±0,1 m.
7 mm + 1 ppmReach RX2, horizontal nach Emlid. Vertikal 14 mm + 1 ppm, Fix üblicherweise in rund fünf Sekunden.
1 bis 2 cmSAPOS HEPS in der Lage, 2 bis 3 cm in der Höhe, flächendeckend in Bayern über NTRIP.

Der RX2 hat eine Neigungskompensation, der Stab muss also nicht eingelotet werden. Emlid gibt dafür einen Zuschlag von zwei Millimetern plus 0,3 Millimeter je Grad Neigung an. Bei zwanzig Grad sind das acht Millimeter zusätzlich. Für einen Kontrollpunkt, der gegen ein Zwei-Zentimeter-Ziel prüft, ist das vertretbar. Für einen Passpunkt, an dem das ganze Modell hängt, wird trotzdem eingelotet.

Wann was zum Einsatz kommt

Die Aufteilung entscheidet sich nach dem Zweck der Daten, nicht nach der Flächengröße.

ProjektVorgehenWarum
Baufortschritt, SerieRTK, drei Kontrollpunkte, keine PasspunkteEs zählt die Vergleichbarkeit der Termine. Die Kontrollpunkte belegen, dass sich der Bezug zwischen zwei Flügen nicht verschoben hat.
Massen und VolumenRTK, vier bis sechs Kontrollpunkte auf festem GrundDer Fehler geht in die Höhe und damit direkt ins Volumen. Kontrolliert wird auf Flächen, die sich zwischen den Terminen nicht bewegen.
Anschluss an eine PlanungRTK, vier bis fünf Passpunkte, dazu drei KontrollpunkteHier muss das Modell nachweislich im richtigen System liegen. Die Passpunkte lagern es, die Kontrollpunkte belegen das Ergebnis.
Dichte Bebauung, WaldRTK und Passpunkte, unabhängig vom ZweckAbschattung und Mehrwegeffekte machen den Fix unzuverlässig. Passpunkte fangen ab, was die Satellitenlösung nicht liefert.
Exposé, VisualisierungRTK, keine BodenpunkteAus dem Modell wird nicht gemessen. Aufwand für Genauigkeit, die niemand nutzt, wäre bezahlte Zeit ohne Gegenwert.

Die Höhe ist das eigentliche Problem.

Alle bisherigen Zahlen zeigen dasselbe Muster: Die Höhe ist rund anderthalb bis zweimal so ungenau wie die Lage. Das liegt an der Geometrie. Satelliten stehen über dem Empfänger, nie darunter, und diese einseitige Verteilung schwächt die vertikale Komponente grundsätzlich.

Dazu kommt ein zweites Problem, das mit dem Empfänger nichts zu tun hat. Satelliten liefern ellipsoidische Höhen, also den Abstand zu einer glatten Rechenfläche. Gebraucht werden Normalhöhen über Normalhöhennull, und die beziehen sich auf das Schwerefeld der Erde. Zwischen beiden liegen in Deutschland rund fünfundvierzig Meter, und der Betrag ändert sich von Ort zu Ort.

Die Umrechnung leistet ein Quasigeoidmodell. In Deutschland ist das GCG2016, das die ellipsoidischen ETRS89-Höhen in das amtliche Höhensystem DHHN2016 überführt. Das BKG gibt die Genauigkeit des Modells mit rund einem Zentimeter im Flachland und zwei Zentimetern im Hochgebirge an. Dieser Zentimeter kommt zu allem anderen hinzu, unabhängig davon, wie gut Drohne und Rover sind.

Die praktische Konsequenz steht selten in Angeboten: Eine Höhenangabe ist nur dann eine Höhenangabe, wenn dabeisteht, worauf sie sich bezieht. Ellipsoidisch, NHN nach DHHN2016 oder relativ zum Startpunkt sind drei verschiedene Zahlen für dieselbe Stelle. Wer Drohnendaten mit einem Nivellement oder einem Planungsstand vergleicht, muss zuerst prüfen, ob beide Seiten dasselbe meinen. Erstaunlich viele Höhenfehler von einigen Dezimetern sind in Wahrheit gar keine Messfehler.

Welche Genauigkeit Ihr Projekt braucht.

Mehr Genauigkeit ist nicht besser, sondern teurer. Jeder Zentimeter weniger kostet Flugzeit, Bodenpunkte und Rechenzeit. Sinnvoll ist die Genauigkeit, die der Zweck verlangt, und keine Stufe darüber.

ZweckNötigVerfahren
Exposé, Website, Präsentationkeine VorgabeBefliegung ohne Bodenpunkte
Baufortschritt als Nachweis10 bis 20 cmRTK, Kontrollpunkte optional
Massenermittlung, Halden3 bis 5 cm in der HöheRTK, Kontrollpunkte auf festem Grund
Planungsgrundlage, DGM für Fachplaner2 bis 3 cmRTK, Passpunkte und Kontrollpunkte
Katastervermessung, Grenzengesetzlich geregeltÖffentlich bestellter Vermessungsingenieur, nicht per Drohne

Die letzte Zeile ist keine Bescheidenheit, sondern Rechtslage. Alles, was Grenzen und Eigentum betrifft, ist in Bayern den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Vermessungsämtern vorbehalten. Eine Drohnenbefliegung kann dort zuarbeiten, etwa als Bestandsaufnahme oder Geländemodell, sie ersetzt die amtliche Vermessung aber nicht.

Häufige Fragen.

Wie genau ist eine Drohnenvermessung mit RTK?

Absolut liegt eine RTK-Befliegung mit Anschluss an den amtlichen Bezugsrahmen bei zwei bis drei Zentimetern in der Lage. In der Höhe sollte man rund den anderthalb- bis zweifachen Wert ansetzen. Die Datenblattangabe von einem Zentimeter beschreibt nur den Empfänger, nicht das fertige Produkt: Korrekturdienst, Bildauswertung und Höhenbezug bringen jeweils eigene Anteile mit.

Brauche ich mit RTK überhaupt noch Passpunkte?

Für die Lagerung des Modells meistens nicht. Kontrollpunkte braucht man trotzdem, sobald eine Genauigkeit zugesagt wird, denn ohne unabhängig gemessenen Punkt gibt es keinen Nachweis. Passpunkte bleiben sinnvoll, wenn der Satellitenempfang gestört ist, also in dichter Bebauung, an steilen Hängen oder unter Bewuchs.

Was ist der Unterschied zwischen Passpunkt und Kontrollpunkt?

Ein Passpunkt geht in die Bündelblockausgleichung ein und zieht das Modell an seine Position. Ein Kontrollpunkt wird der Software bewusst vorenthalten und erst danach mit dem Ergebnis verglichen. Nur die Abweichung am Kontrollpunkt ist ein echter Genauigkeitsnachweis, denn ein Passpunkt prüft die Rechnung gegen ihre eigene Vorgabe.

Warum ist die Höhe ungenauer als die Lage?

Satelliten stehen immer über dem Empfänger und nie darunter. Diese einseitige Geometrie schwächt die vertikale Komponente. Dazu kommt der Höhenbezug: Satelliten liefern ellipsoidische Höhen, gebraucht werden Normalhöhen über NHN. Die Umrechnung über das Quasigeoidmodell GCG2016 bringt nach Angabe des BKG rund einen weiteren Zentimeter mit.

Was bedeutet die Angabe 1 cm + 1 ppm?

Der erste Wert ist die Grundgenauigkeit des Empfängers, der zweite wächst mit der Entfernung zur Referenzstation. Ein ppm entspricht einem Millimeter je Kilometer Entfernung. Bei einem Vernetzungsdienst wie SAPOS wird eine virtuelle Referenz in unmittelbarer Nähe berechnet, der Zuschlag bleibt deshalb klein. Bei einer eigenen Basis in zwanzig Kilometern Entfernung sind es zwei Zentimeter.

Ersetzt eine Drohnenbefliegung die amtliche Vermessung?

Nein. Alles, was Grundstücksgrenzen und Eigentum betrifft, ist in Bayern den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung vorbehalten; öffentlich bestellte Vermessungsingenieure gibt es in Bayern nicht. Eine Drohnenbefliegung liefert Bestandsaufnahmen, Geländemodelle, Orthofotos und Massenermittlungen und kann einer amtlichen Vermessung zuarbeiten, sie aber nicht ersetzen.

Welche Genauigkeit steht in Ihrem Auftrag?

Sagen Sie uns, wofür die Daten gebraucht werden. Wir planen Befliegung, Bodenpunkte und Auswertung so, dass die zugesagte Zahl am Ende auch belegbar ist.

RTK über SAPOS
Belegte Genauigkeit
Niederbayern-weit
Persönlich für Sie da+49 8544 3670005