Ein Orthofoto ist ein Luftbild, aus dem die perspektivische Verzerrung und der Geländeeinfluss herausgerechnet sind. Jeder Bildpunkt liegt danach dort, wo er auf einer Karte läge — man kann im Bild messen. Ein gewöhnliches Luftbild kann das nicht: Darin kippt jedes Gebäude vom Bildmittelpunkt weg, und je weiter ein Punkt vom Zentrum entfernt ist, desto stärker sitzt er falsch.
Entstehen kann das nur aus vielen Bildern. Aus überlappenden Aufnahmen wird zuerst ein Höhenmodell gerechnet, dann jedes Bild auf dieses Modell projiziert und zuletzt aus den Bildmitten — dort ist die Verzerrung am kleinsten — ein neues, durchgehendes Bild zusammengesetzt. Eine einzelne Aufnahme senkrecht von oben ist deshalb kein Orthofoto, auch wenn sie so aussieht.
Für eine Baustelle sind 2 cm pro Pixel die übliche Wahl, für ein Dachaufmaß eher 0,8 cm, für landwirtschaftliche Flächen genügen 4 cm. Geliefert wird als GeoTIFF mit eingebetteter Georeferenzierung, das QGIS, ArcGIS und Civil 3D direkt einlesen. Ab 599 € netto für eine Fläche bis einem Hektar.